Utiseta - Visionssuche

Reise zur Natur als Quelle

und zum Kern des Inneren

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Kursleitung: Valruna

 

 

Sich aufzuopfern, um das "Selbst" zu erfahren, war in der Gemeinschaftskultur unserer Vorfahren ein Teil der männlichen und weiblichen Initiation.

Der Grossvater des Windes, der Schamanen und der Krieger hing neun Tage und Nächte am windigen Weltenbaum, um die Weisheit und das Allwissen zu ergründen.

Diese Überlieferung aus Urzeit ist ein Archetypus eines solchen Selbstfindungsprozesses.

 

Die intensive Vorbereitungszeit umfasst einen Tag und eine Nacht. Wir verlangsamen das Tempo, lassen den Altag hinter uns, richten die Aufmerksamkeit nach Innen und gehen in Kontakt mit der Natur. Gemeinsam wird wird die Seele auf die Visionssuche vorbereitet. Du suchst dir vor Dämmerung einen Platz im Wald, bereitest ihn vor und schmückst ihn.

 

Kern der Visionssuche bilden drei volle Tage und Nächte, die du "all-ein" und fastend, nur mit Wasser und dem Nötigsten ausgerüstet, in der Natur verbringst. Zeit, um leer zu werden, mit dem Wald ins Gespräch zu kommen, dir im Spiegel der Natur selbst zu begegnen und Antworten in der Tiefe deiner Seelenweisheit zu finden. >Trommeln oder Räuchern können dir helfen, deine Meditation zu vertiefen.

Die Visionssuche darf, je nach Selbsteinschätzung, jederzeit verkürzt angetreten oder abgebrochen werden. Das Leitungsteam steht dir im Basislager zur Verfügung. Dort unterstützt du energetisch die anderen Visionssuchenden, besprichst deine Erfahrungen, meditierst und trommelst und singst Mantras.

 

Nach der Rückkehr teilst du deine Erlebnisse in ritualisierter Runde und besprichst sie im Kreis, um Klarheit und Form im Erfahrenen zu ergründen. Zur Utiseta gehört auch die Vorbereitung auf die Rückkehr nach Hause und das Wissen um Freunden und Fallen auf dem nun anstehenden, neuen Wegstück. Auch für diese Etappe halten die Märchen einige Weisheiten und Hinweise bereit...


 

16. - 18.10.2020 (3 Tage)