Der Weg des Kriegers /

der Kriegerin

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"Krieger" sein heisst: über sich hinaus in die Gemeinschaft mit anderen hineingehen.

 

Auf den Einzelnen kommt es an. Auf seine Einstellung gegenüber der Welt und den Menschen. Auf seine Art der Lebensführung. Der von der kommerziellen Wirtschaft entfachte Konsumrausch vernebelt den Blick für die Frage nach den essentiellen Dingen des Lebens: Was ist der Sinn des Lebens? Was macht das Leben lebenswert? Wen oder was bin ich gegebenenfalls bereit, mit meinem Leben zu verteidigen? Bin ich bereit, für alles Leben Verantwortung zu übernehmen?

 

Als Krieger oder Kriegerin zu leben heisst, die Bestimmung des eigenen Lebens zu erkennen, dieser Bestimmung zu folgen und damit einen Weg zu beschreiten, den nur eine und einer zu gehen imstande ist.

 

Folge deinem inneren Ruf und beschreite deinen eigenen Weg, kehre zu den Wurzeln deines Seins zurück, definiere dich selbst und lerne, dein gestärktes Ich anderen zu zeigen. Arbeite an deinem Auftreten, übe dich in der Waffenkunst, setze dich mit wichtigen Lebensfragen auseinander und feiere mit uns das Leben.

Die Rückbesinnung auf das menschliche Erbe ist insofern gleichbedeutend einer Rückkehr zu den Wurzeln des Menschseins an sich. Der Krieger/die Kriegerin durchbricht die im Oberflächlichen verbleibenden, anonymisierten Verantwortungsstrukturen der eindimensional ökonomisierten Welt im 21. Jahrhundert christlicher Zeitrechnung, übernimmt persönlich Verantwortung und macht der Absurdität des individuellen Menschlichen genauso radikal den Garaus wie ihrer existentiellen Schwester, der essentiellen Krise menschlichen Daseins auf dem Planeten Erde.

 

"Hier stehe ich, ich kann nicht anders!"

-Luther